Die Initiative zum Bürgerbegehern ist in aller Munde.

Ebenso zeigt sich in der Zwischenzeit, dass hier unter Umständen mit mißverständlichen Aussagen ("das ist für das Hallenbad") als auch mit unbegründeten Zahlen in Bezug auf die mögliche Veränderung der Grundsteuer gearbeitet wird.

Diese Umstände haben zu einer Aktion geführt, die es so in Hüttenberg noch nie gegeben hat: bis auf die FWG, aus deren Reihen die Organisatoren des Bürgerbegehrens kommen, haben sich alle anderen Parteien zu einem gemeinsamen Statement für den Erhalt des Bades zusammengeschlossen.

         

Der Flyer als Download: Flyer Schwimmbad

Gerade in Hinblick auf die Förderung eines möglichen Neubaus durch Programme des Landes, die genau für diese Fälle geschaffen worden sind, ist die Initiative umso unverständlicher.
Hüttenberg kann von einem solchen Programm, das auf Bundesebene von der DLRG und anderen Organisationen mit der eingereichten Petition gefordert wurde, profitieren.

Mit der Beteiligung am Seniorenzentrum in Hüttenberg hat die Gemeinde dem demographischen Wandel in gewisser Weise Rechnung getragen. Mit einem Begehren gegen das Schwimmbad wird letztendlich genau das Gegenteil getan, ist doch Schwimmen für viele ältere Menschen eine der wenigen verbliebenen sportlichen Betätigungen. "wer rastet, der rostet" - dem möchten viele vorbeugen und können das dann ggf. nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt.
Hüttenberg als Zuzugsgemeinde attraktiv zu machen und zu halten heißt auch, eine attraktive Infrastruktur zu haben und zu erhalten.Laut Aufnahme der DLRG sind fast 60% der 10-jährigen keine sicheren Schwimmer oder gar Nichtschwimmer - deutliche Folgen fehlenden Schwimmunterrichts, denen es entgegenzuwirken gilt. Und das nicht nur für die eigenen Kinder und Enkel, sondern auch für Kinder von Verwandten und Freunden oder für die Freunde der eigenen Kinder/Enkel.
Seit der Eröffnung des Hallenbades haben hier tausende von Kindern Schwimmen und etliche das Rettungsschwimmen erlernt - eine Aufgabe, die der Trägerverein sehr ernst genommen und daher sich für den Erhalt des Bades für Jung und Alt seit Jahren sehr stark engagiert.

Denken wir zurück an das Bad in Heuchelheim welches geschlossen wurde, weil nicht die erforderliche Anzahl and Mitgliedern im dortigen Verein zusammengekommen ist. Die Hüttenberger haben die gesetzte Zahl von 650 Mitgliedern zu Erhaltung nicht nur erreicht, sondern bei Weitem übertroffen. Mit fast 1000 Mitgliedern sind wir damals an den Start gegangen und können heute eine Mitgliederzahl von fast 3000 vorweisen. Zusammen mit den Schulen und Vereinen ist hier eine signifikante Zahl an Besuchern des Bades zu verzeichnen - Sommer wie Winter.

Dieses Ergebnis und die Besucherzahlen und Stimmen aus der Bevölkerung lassen uns positiv nach vorne sehen: Für das Bad - gegen das Bürgerbegehren!

Am 17.10., 19:30  findet eine öffentliche Sitzung des Ortsbeirats bezüglich der Zukunft des Hallenbades und des Bürgerhauses statt.

Mehrere Optionen wurden und werden hier diskutiert, mit unklarem Ausgang und teilweise unklarer Grundlage.

Alle Vereine müssen an diesem Termin Präsenz zeigen um den Mitgliedern des Ortsbeirates und evtl. anwesenden Vertretern der Gemeinde unser Anliegen und unseren starken Bezug zur Kerngemeinde vor Augen zu führen.

Am gestrigen Abend haben sich bereits eine große Anzahl an Ortsvereinen durch ihre Vorsitzenden für einen Erhalt beider Einrichtungen ausgesprochen.

Unterstützung ist gefragt!

17.10.2019, 19:30 Bürgerhaus Hüttenberg - wir für Hüttenberg!

 

Unterstützung ist gefragt!

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